Moppedvergleich! – Aprilia Shiver / BMW R1200R

Ja ne ist klar! Die 2 kann man eigentlich nicht vergleichen! Ich tue es hier trotzdem.

Letzen Freitag hatte ich im Rahmen der Metzeler Testtage in Baden-Baden Nachmittags die Gelegenheit zu einer gemütlichen Moppedrunde. Ein ganzer Fuhrpark verschiedener Modelle unterschiedlicher Hersteller warteten mit nagelneuem Metzeler Roadtec Z8 darauf ca. 90 Minuten durch die Rheinauen bewegt zu werden.

Also hab ich mir direkt eine Aprilia Shiver gekrallt! Rauf auf das Teil und los gehts…….

Keine Ahnung wieso, aber das Teil weckt alle Emotionen. Die Kleine ist störrisch, alles rasselt, die Sitzbank (falls man das Stück Plastik so nennen kann) ist knochenhart und total unbequem. Der Motor läuft ruppig du musst ständig schalten, das Teil kratzt und beißt, wie es sich für eine “richtige” Italienerin gehört. Und was mach ich? Ich krieg das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Das Teil macht so mega viel Laune, das ich nach der Hälfte der Strecke eigentlich nur ungern tauschen möchte.

Doch dann…………

Alle haben fröhlich die Moppeds durchgetauscht und ich Lande: auf einer BMW R1200R!

Was soll ich denn jetzt damit? War mein erster Gedanke. Technisch ist die ja wirklich 1A. Alles perfekt. Kraft hat das Mopped auch ohne Ende. Aber fahren? Alles ist so weich, du sitzt sehr bequem, der Windschott ist Prima und der Boxer schüttelt dich sanft bei der Gasannahme. Aber! Wo bleibt der Charakter? Hab ich eben noch auf dem italienischen Biest “Gianna” gesessen, sitz ich nun auf der braven bayerischen Landfrau “Helga”. Ok, sie macht bestimmt ein hervorragendes Sauerkraut. Ist sehr erfolgreich und hat einen guten Ruf. Aber: Wo bleibt der Charakter? Spaß? Leidenschaft?

Fazit: Woher kommen solche Emotionen? Was bewegt einem auf dem Mopped mehr und was weniger?
Ich bin ohne jeden Eindruck an die beiden Moppeds ran, aber das Ergebnis ist ganz eindeutig:

Aprilia Shiver: Oh ja bitte mehr.

BMW R1200R: Nö! Bin ich vieleicht doch noch zu jung für? Oder sind Boxer halt einfach nichts, was in mir Emotionen weckt!

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1000 km Fazit – Metzeler Roadtec Z8 interact

Als ich Anfang der Saison mir meine sevenfifty kaufte, sprach mich direkt Metzeler an, ob ich nicht den neuen Z8 auf meinem Motorrad einmal testen möchte, er hätte seit kurzem eine Freigabe für die sevenfifty. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Uwe und Jochen! Das kam mir sehr gelegen! Waren die Reifen auf der sevenfifty zwar vom Profil noch gut, aber doch schon 6 Jahre alt (die Dinger waren so hart, das Profil hätte wohl ewig gehalten).

Bisher war mein Favorit, was Reifen angeht, in der Vergangenheit immer der conti Road Attack. Wenn er für eins meiner Motorräder eine Freigabe hatte, war er meine 1. Wahl. Die Betonung liegt hier aber ganz klar auf “war”!

A new star is born:

Vom ersten Kilometer an, fühlt sich der Z8 einfach gut an! Kennt ihr das? Ihr zieht ein par Schuhe an und sie passen einfach…..
Das Vertrauen in dieses Stück Gummi ist schon fast beängstigend. Meine alte sevenfifty fährt wie auf Schienen!

Letztes Jahr hatte ich schon Gelegenheit den M5 (ebenfalls mit interact) auf meiner ZZR zu testen und war ebenfalls sehr positiv überrascht.

Laut Testergebnissen der Motorradpresse soll er ja hervorragende Nasseigenschaften haben. Das konnte ich bisher leider (oder soll ich sagen zum Glück) mangels Regen noch nicht testen. Außer mal ein Stück nasser Strasse hat er bisher noch keinen Regen gesehen.

Grip, Laufruhe, Kurveneigenschaften, Aufstellverhalten…. zumindest auf meiner sevenfifty: PERFEKT!

Wenn ihr noch mehr Infos über diesen Reifen sucht: www.metzeler.de
Freigaben für euer Mopped: www.metzelermoto.de
Testurteile gibt es hier!
Mehr über die interact Technologie!

Bisheriges Fazit: Ich bin begeistert!

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Honda Pressetage 2012 (NC 700X, NC 700S)

Honda Pressetag 2012

Honda Pressetag 2012

Mit den ersten Sonnenstrahlen am Saisonanfang lud Honda zu den diesjährigen Pressetagen in den wunderschönen Spessart ein.
Es ist mir als “gemeinem” Blogger immer wieder eine Ehre, zu solchen Veranstaltungen eingeladen zu werden.
Bei etwas launischem Aprilwetter brach ich also gemeinsam mit meinen Bloggerkollegen Moppedhexe, Alexander, Micha und Claudio in der Frühe auf in den Spessart.

Nach einer kurzen Registrierung ging es auch schon los! Auf dem Hof standen ca. 40 verschiedene Honda Modelle und warteten darauf, von uns durch den Spessart gejagt bewegt zu werden.

Ich (und alle anderen auch) war total gespannt auf die neue NC Serie. Also gleich mal die NC 700 X und die NC 700 S Serie geschnappt und ab auf die Landstrasse. Ich gestehe, ich hatte einige Vorurteile: “Einsteigermopped” halbierter PKW Motor, 3 Liter Verbrauch und viele Komponenten von der Stange usw. Aber der 1. Eindruck war eindeutig ein WOW!

Die NC Serie ist total handlich, der extrem tiefe Schwerpunkt und das recht niedrige Gewicht sorgen für extreme Fahrfreude.
Und der halbierte Motor aus dem Honda Jazz ist einfach geschmeidig. Ein richtig kerniger Zweizylinder mit jeder Menge Fahrspaß. Von der Laufkultur war ich sehr positiv überrascht. Das serienmäßig verbaute combined ABS spricht gut an.

Es gibt aber auch aus meiner Sicht 2 Nachteile: 1. Der Drehzahlbegrenzer spricht sehr früh an, die NC Serie fällt dann geradezu in ein Loch. 2. Der Tankstutzen unter dem Soziussitz…… Auf Reisen muss man dann jedes mal alles an Gepäck abtüdeln um sein Mopped zu betanken, das ist bestimmt furchtbar nervig! Aber trotzdem Gratulation an Honda! Euch ist es gelungen, ein preiswertes, vollwertiges, für jeden erschwingliches “Volksmotorrad” auf die Beine zu stellen, welches über sehr angenehme “Charaktereigenschaften” verfügt.

Nach dem Test der NC Serie zur Entspannung erst mal ne Runde CB 1000R gefahren :-) Ich mag dieses Motorrad……

CBR 250, Varadero und natürlich auch der neue Crosstourer standen auch noch auf dem Plan. Zum Crosstourer kommt noch ein gesonderter Bericht. Eigentlich wollte ich auch zum ersten Mal in meinem Leben Goldwing fahren, leider war die Maschine ständig unterwegs :-( Ein Vortrag über die Produkpalette und das DCT Getriebe, ganz viele Gespräche mit befreundeten Journalisten und Bloggern machten diesen Pressetag zu einer gelungenen Veranstaltung.

 

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Folierung sevenfifty

:-) Wie bereits angedroht habe ich den Lacksatz meines “Neuzugangs” mit 3M Folie zur Fahrzeugvollverklebung bearbeitet.
Nach einigen Fehlversuchen hat es dann doch ganz gut geklappt. Alles ist nun foliert. Bei der schönen Sonne heute habe ich mal ein par Bilder vom ergebnis gemacht. 2-3 Ecken muss ich noch nacharbeiten und es fehlen noch 2 Schriftzüge. Das wird dann irgendwann die Tage ergänzt! Wie findet ihr das Ergebnis? Freu mich über Kommentare!

 

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Neuzugang

… es war mal wieder Zeit für was anderes! Ganz spontan hab ich mich auf diesem Weg für was klassisches und vor allem nacktes entschieden. Honda CB sevenfifty: Im Januar gekauft, 20 Jahre alt, 2 Vorbesitzer, 33 tkm auf der Uhr. Die seven wird erstmal für die kommende Saison mein Alltags Motorrad werden. Was dann mit (oder besser aus) ihr wird sehen wir später :-) Rund 200km haben wir jetzt (bei teilweise eisigen Temperaturen) rum und ich bereue den Kauf nicht. Bin gespannt was wir diese Saison alles zusammen erleben werden!

Honda CB sevenfifty

Honda CB sevenfifty

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3 Jahre!

Heute auf den Tag genau vor drei Jahren habe ich hier auf schraegermeister.de meinen 1. Blogbeitrag veröffentlicht.
Hiermit möchte ich mich bei allen Besuchern meines Bloggs bedanken. Danke auch für all die netten Bekanntschaften und die vielen neuen Freunde die ich über meinen Blogg kennen gelernt habe!
3 Jahre bloggen das sind: 60 Beiträge über 100 Kommentare 500 Besucher monatlich mit über 4000 Seitenaufrufen.

Ich bin schon gespannt was in Zukunft noch mit und durch meinen Blogg alles passieren wird. :-)

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Countdown to Imola!

Nach den vielen Tagebucheinträgen hier auch mal was zum anschauen:

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Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag5-

Der perfekte Tag zum Motorrad fahren! Sollte man eigentlich denken. Du wachst bei traumhaftem Wetter in einem super netten Hotel in Südtirol auf, hast hervorragend geschlafen und bist bestens gelaunt! Um 07.00 Uhr starte ich auf der Crossrunner mit einem ganzen Schwung Fireblade´s auf zu einer Runde Pässe schrauben vor dem Frühstück. Ich mag das Mopped immer mehr. Gerade in den Alpen auf engen Passstrassen geht der Crossrunner so richtig ab. In engen Spitzkehren ist das Teil handlich wie eine Supermoto und macht hammerhart geile Laune.

Nach einem ausgiebigem Frühstück gings dann mit ganz viel Verspätung auf unsere letzte Etappe. Ziel: Offenbach.
Wir fuhren noch über einige Pässe. Mein Mopped für die letzte Etappe war mal wieder die CB 1300. Das Teil wurde nicht umsonst vor einem Jahr zum Alpen Master der Zeitschrift Motorrad gekürt. Das Dickschiff fährt sich total gutmütig und ist auf längeren Strecken einfach unschlagbar. Super komfortabel lässt sich auf ihre Reisen. Da tut auch nach Stunden nix weh.

Irgendwann Nachmittags so um 15.00 Uhr kehrten wir irgendwo unterwegs zum Mittag Essen ein. Wann wollten wir nochmal in Offenbach sein? Leute das wird extrem eng. Weiter gings über den Brennerpass und das Hahntenjoch.
Das Hahntenjoch! Bekannt bei jedem Motorradfahrer im Umkreis von 500 und mehr km. Ich bin diesen Pass schon öfters gefahren. Die Auffahrt von nördlicher Seite ist traumhaft schön. Die Südseite dafür immer nass und rutschig.
Da ich die Strecke kenne, wir vom Süden her kommen und die Strasse (wie immer) total nass und rutschig ist, bin ich auch extrem langsam unterwegs. Fast oben angekommen fahre ich eine leichte Rechtskurve. Als ich die CB1300 auf der Geraden wieder beschleunigen möchte passiert es auch schon. Zack haut mir das Vorderrad weg! Ich versuche noch mit der Hinterradbremse irgendwas zu stabilisieren aber das gelang mir nicht und ich machte mich lang. (kann man mit einem combined ABS da überhaupt noch was abfangen?). Als ich so mit bestimmt ziemlich betröpfelnden Gesicht auf der Strasse saß und das Mopped hinter mir lag trudelten auch die anderen ein. Da bemerkten wir auch den Grund für meinen Abgang: Die Strasse war über eine Länge von 20m total ölig. Viele riesengroße Ölpfützen lagen auf der Strasse. Das war so rutschig, das man da kaum laufen konnte ohne zu rutschen…….

Da ich recht langsam war, lies sich die CB 1300 mit etwas Gaffa und dem vorhandenen Bordwerkzeug wieder gangbar machen.
Mir schmerzte die linke Schulter etwas. Unser Medizinmann @broaaaa untersuchte mich und konnte aber nix Konkretes feststellen. Mein Arm lies sich eniwandfrei bewegen und ich fühlte mich gut. Also rauf aufs Mopped und ab auf den Heimweg. Unterwegs brannte mir mein rechtes Schienbein und fühlte sich etwas wund an. Abends um 23.00 Uhr waren wir dann zuhause angekommen. Der Herr @griesgram999 war unser Übernachtungsgast und wir fuhren direkt zu mir nachhause.
Dort angekommen luden wir erstmal das Gepäck ab und @moppedhexe wartete mit kühlem Bier auf uns.

Als ich meine Motorradstiefel auszog, sah ich dann leider auch gleich, warum mein Schienbein so brannte. Ich hatte dort eine ca. 5 cm lange Platzwunde. Also Bier weggestellt, Verband angelegt und ab ins Krankenhaus zum nähen. Der Arzt diagnostizierte dann auch gleich noch einen zweifachen Schlüsselbeinbruch und erklärte die Motorradsaison für mich für beendet….
Klavikular

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Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag4-

Warum ich erst jetzt mit meinen Tagebucheinträgen weiter mache lest ihr dann bei Tag 5!
Heute morgen sind wir dann wieder mit Gepäck beladen zum Suberbike Rennen nach Imola gefahren. Klamotten und Gepäck in einem Lager verstaut und ab an die Rennstrecke. Heute war der finale Superbike Lauf. Wir waren mitten drin statt nur dabei! In der Box von Castrol Honda und auf der Boxxengasse war ein Leben! Wahnsinn, das kann man gar nicht richtig in Worte fassen. Was da alles passiert,  kurz bevor das Rennen losgeht! Der Sieger des heutigen Rennens war dann übrigens auch Jonathan Rea auf seiner Fireblade. Die Siegesfeier inmitten der Castrol Honda Crew, possieren vor den Pokalen und dann auch noch die ganzen Honda Gridgirls…….. Ich kann sagen, da hat Honda keine Kosten gescheut das extra für uns zu ermöglichen. Wahnsinn. Nachmittags durfte unser @broaaaa ja dann auch noch vor einem englischen Fernsehteam einiges über unseren road-blog und die Countdown to Imola Tour erzählen. Wir wollten ja eigentlich recht früh in Imola starten, wurde dann aber doch irgendwie nach 15.00 Uhr. Den Rest des Tages war Autobahn angesagt. Abends in Südtirol dann noch einen Pass zu unserer heutigen Unterkunft und Schluß mit Kurven…… Alles in allem ein geiler Moppedtag, aber den gestrigen mit Meer und allem drum und dran konnte der Tag nicht toppen. Die neue Fireblade durften wir heute übrigens auch ausgiebig begutachten. Mehr über das neue Modell könnt ihr hier oder auch hier oder hier lesen!

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Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag3-

Heute war sowas, was man glaub ich einen perfekten Motorrad Tag nennen kann.

Wir sind angekommen! Auf der Rennstrecke in Imola. Und zwar mit Paddock Pässen. Inklusive Honda hospitality, Boxengasse und Honda Boxenbesuch. Nicht vor der Box, nein drinnen zwischen all den Rennfahrern und Mechanikern, laufenden Motoren, Gridgirls und allem drum und drann. Wir haben uns gefühlt wie die beiden Jungs von Waynesworld auf dem Alice Cooper Konzert : – ).

Nachdem wir den “Renncircus” dann von allen Seiten inspiziert hatten (und das bei über 30 Grad) dachten wir uns, das Meer ist ja gar nicht mehr soweit entfernt. Gesagt getan! Rauf auf die Moppeds und (mit einem Teil der Truppe) Ab in Richtung Meer

Es ging durch schöne italienische Städtchen, es roch nach Wein und Oliven und dann auch bald nach Meer. Wir konnten die Moppeds direkt an einem kleinen Sandstrand parken. Raus aus den Klamotten und ab ins Wasser. Es war einfach wunderbar!

Ich bin den ganzen Tag die neue Crossrunner gefahren. Die macht einfach nur Spaß. Der V4 Motor mit seinen 800 ccm hat Bärenkräfte und wenn oberhalb von 6000 Touren die weiteren Ventile zuschalten gibts noch eins obern drauf.
Liebe Honda Entwickler: Könntet ihr diesen Motor in ein schönes klassisches Naked Bike bauen? Danke schon mal im voraus.
Die Jetski Optik finde ich nämlich sehr “gewöhnungsbedürftig”.

Achja, aufgepasst und zugehört: Es gibt eine neue Fireblade. Bilder und mehr Infos folgen morgen.

Hier ist es schon sehr spät und ich schlaf gleich ein. Aus diesem Grund hänge ich jetzt auch keine Bilder des heutigen Tages hier an. Lockt euch in Twitter ein und sucht nach dem Hashtag #cti11. Dort findet ihre die Bilder von allen Teilnehmern.
Gute Nacht und bis morgen dann.

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