#motwunsch – Mein Weihnachtswunsch an die Motorradhersteller -

Braaaap
Zu Weihnachten darf man sich ja immer was wünschen. Diesen Gedanken hatte ich gemeinsam mit Marc , Alexander und Nicole bei einigen Marillenschnaps (der Gute im Fass Gereifte von Prinz!). Gute Idee. Einfach mal alle anderen Motorrad – Blogger anschreiben, welche Wünsche sie denn so an die Motorradindustrie hätten.

Also werden wir alle gemeinsam unter dem Hashtag #motwunsch am 1. Dezember unsere (Weihnachts-) Wünsche an die Motorradindustrie richten.

Dieses Jahr will ich mal einen Wunsch an die Motorradhersteller loswerden.

Ich möchte mal den höher, schneller und weiter Trend bremsen.
Wenn ein Hersteller bei 1050 ccm Modellankündigung schon von “Downsizing” spricht, dann denk ich, ich bin im falschen Film.

– Ich wünsche mir mehr “Volksmoppeds” –

Honda geht ja mit den NC Modellen schon in die richtige Richtung. Yamaha kontert mit der MT07. KTM hat die 390er. Aber diese Schritte gehen mir (und ich denke auch vielen anderen) noch nicht weit genug. Ich wünsche mir da eher so eine Art “eierlegende Wollmilchsau”

• maximales Gewicht fahrfertig: 150 kg
• so wenig Elektronik wie möglich, soviel wie zwingend nötig
• Hubraum zwischen 300 und 500 ccm
• Leistung irgendwo zwischen 40 und 60 PS
• Größeres Vorderrad mit akzeptablen Federwegen
•kurzer Radstand für die Handlichkeit
•zeitgemäße Verbrauchswerte um die 3l /100 km
•lang übersetzter 5. und 6. Gang für längere Landstrassentouren
• am Besten ein Baukastenprinzip für verschiedene Konfigurationen

Das soll es so ganz grob mal umranden. :)
Euch allen wünsch ich eine schöne Adventszeit und das all eure Wünsche in Erfüllung gehen sollen.

2015er BMW S1000RR – Rennstreckentest -

Anfang der Woche hatte ich die Gelegenheit die 2015er S1000RR in Südspanien auf dem “Circuito de Monteblanco “einen Tag ausgiebig zu testen.
Meinen Testbericht findet ihr demnächst auf der bikerszene.de.
BMWS1000RR
Foto: Debus/Künstle/Martinez

Diva di Bologna

Fühl dich Ducati, fühl dich Bologna, fühl dich achteinundzwanzig.

Vor einiger Zeit durfte ich im wunderschönen Bologna / Italien für die bikerszene.de den Presseevent zur neuen Ducati Monster 821 begleiten.
Hier nun mein Bericht dazu auch auf meinem Blog.

“Ende Juli noch eine Modellvorstellung bei Ducati, ist das nicht etwas spät in der bereits laufenden Saison?” war mein erster Gedanke. Nein sagt Claudio Domenicali, der CEO von Ducati auf Nachfrage. Im Gegenteil, wir sind dieses mal extrem früh, bei der 821 handelt es sich um ein 2015er Modell.

“Ducati ist Bologna” war der Slogan der Veranstaltung, welche in der Heimatstadt des traditionsreichen Motorradherstellers stattfand. “Hier sind wir zuhause, hier sind wir verwurzelt und hier ist die Monster 821 geboren.” Seit etwas mehr als 20 Jahren ist Ducati mit seinen Monster Modellen nun sehr erfolgreich im Segment der sportlichen Naked Bikes unterwegs. Auf Basis der ebenfalls vor kurzem erst vorgestellten Monster 1200, ausgestattet mit dem Testastretta-Motor aus der Hypermotard leistet die 821 satte 112 PS am Hinterrad. Der Klang des V2 ist Ducati-typisch sehr intensiv aber nicht übertrieben laut. Die 821 wird in der Saison 2015 die Monster 796 ablösen. Die luftgekühlte Monster 696 wird als Einstiegsmodell weiterhin am Markt bleiben, die Monster 1200 die Produktpalette nach oben abrunden.

Die 821 verfügt über 3 verschiedene Fahrmodi. ABS und Traktionskontrolle, sowie Ride-by-Wire sind ebenfalls mit an Bord. Auf die bei der 1200er verbaute Einarmschwinge wurde verzichtet. Die sonst bei den Monstermodellen typische hydraulische Kupplung wurde durch eine Seilzugkupplung ersetzt, welche aber sehr angenehm reagiert. In den Fahrmodi Sport und Touring liegt die volle Leistung am Hinterrad. Im Sport Modus ist das ABS und die Traktionskontrolle so eingestellt, dass Stoppies und Wheelies möglich sind. Die Gasannahme ist sehr direkt. Im Touringmodus ist das ABS und die DTC etwas aktiver und die Gasannahme nicht mehr ganz so direkt. Im Urban Fahrmodus liegen noch 79 PS am Hinterrad und das gesamte Handling geht sehr soft. Ich denke man kann diesen mit dem “Regen” Modus vieler anderer Hersteller gleich setzen. Ducati bezeichnet ihn auch als Citymodus. Das Cruisen durch den Stadtverkehr ist so sehr angenehm.

Das ABS (Baugleich zu dem der Monster 1200) kommt mit 9 Stufen daher. Die Traktionskontrolle verfügt über 8 Stufen. Die 3 Fahrmodi sind ganz nach Wunsch mit den ABS und Traktionsstufen frei programmierbar. Ebenfalls ist das komplette ausschalten von ABS und der Traktionskontrolle möglich. Der Wechsel zwischen den Fahrmodi kann während der Fahrt über die linke Lenkerarmatur problemlos vorgenommen werden.

Erstmal aus dem Stadtverkehr draußen, können wir der Monster 821 in dem kurvigen Geläuf des Futa Pass bei bestem Wetter und trockenen Straßen mal so richtig die Sporen geben. Der Erstausstattungsreifen Pirelli Diablo ROSSO 2 funktioniert hervorragend auf dem mit 179 kg Trockengewicht und 1480mm Radstand sehr handlichen Bike. Der Platz für die Stiefel des Fahrers ist leider genauso eng bemessen wie bei der großen Monster auch. Will man mit den Stiefelspitzen auf die Rasten, habe selbst ich mit einer Schuhgröße von eher bescheidenen 41 keinen Platz mehr für die Ferse des Schuhs. Ich kann meine Füße positionieren wie ich will, es fehlen ein paar Zentimeter an Platz. Will man nicht mit X-Beinen auf der Monster sitzen, rutschen die Füße automatisch etwas weiter nach vorne. Dies führt leider dann bei zügiger Kurvenfahrt zu häufiger Berührung der Stiefel mit dem Boden.

Ansonsten ist die Monster 821 ein Motorrad mit dem man erstaunlich schnell vertraut und auch schnell sehr zügig unterwegs ist. Das hintere Federbein ist einstellbar. Die vordere Federung leider nicht. Sie ist meiner Meinung nach auch etwas zu weich abgestimmt. Die Bremsen arbeiten gut, die Hinterradbremse meines Testmotorrades dürfte etwas mehr zupacken. Die Sitzbank lässt sich in 2 Höhen verstellen. Über weitere Zubehörsitzbänke (hiervon gibt es 2 Stück) können dann Sitzhöhen zwischen 74,5 cm und 80 cm realisiert werden. Der Lenkeinschlag ist Monster typisch bedingt durch den Stahlrohrrahmen sehr gering.

Optisch finde ich die Monster 821 sehr gelungen. Mit ihrer Leistung und dem Gewicht würde ich sie persönlich der 1200er vorziehen. Einziger nicht so schön gelöster Part an der Monster (wie auch bei der 1200er) finde ich die Wasserpumpe auf der linken Motorseite. Die sieht aus, als würde sie dort nicht hingehören.

Obwohl es sich bei der Monster 821 um ein 2015er Modell handelt, wird sie ab kommenden Monat bei den deutschen Ducati Händlern verfügbar sein. Es gibt Sie in der Version Monster Dark zum Preis von 10.490 € und in Ducatirot oder Matt Weiß zum Preis von 10.690 €. Alle Varianten sind ebenfalls als gedrosselte 48 PS Modelle verfügbar. Es wird ein umfangreiches Zubehörprogramm geben. Hierzu gehören 2 verschiedene Auspuffmodelle, Windschott, Tankrucksack, Soziustasche und auch Seitenkoffer. Über die Preise und Verfügbarkeit des Zubehörs konnte Ducati noch keine Aussage machen.Fahrzit:
Alles in allem kann man sagen, dass die Monster 821 sehr wertig verarbeitet ist. Das italienische Feeling kommt auf dem Bike perfekt zum Vorschein. Für mich ist sie ein gelungenes Charakterbike eben eine echte “Diva di Bologna”.

#Kibbeling50

Noch etwas mehr als 30 Tage dann geht es wieder los. Vor fast genau 3 Jahren starteten wir von der Handwaschpastenranch aus in Richtung Alpen. Ziel: 1000km fahren und mindestens einen 2000er passieren. Na und? Wo ist da das Problem werden jetzt viele Leser denken. Rauf aufs Mopped und ab in die Alpen. Weitgefehlt, denn wir fuhren mit 50ccm Mopeds/Mokicks. Teilweise 40 Jahre alte Zwei – und Viertakter waren im Einsatz. Weiterlesen

Uebersicht

Big Bike Naked – Ein Vergleichstest

Die Tage hatte ich Gelegenheit 3 aktuelle Naked Bikes des Modelljahres 2014 einen Tag lang durch die Pfalz zu bewegen und in kurvigem Geläuf miteinander zu vergleichen.

Zum Vergleichstest stellten sich die
• KTM 1290 Superduke
• BMW S1000R
• Ducati Monster 1200

Los ging es  mit der KTM. Die 170 PS am Hinterrad des typisch KTM laufenden V2 haben richtig Dampf. Bei entspannter Sitzposition lässt sich wunderbar mit der KTM spielen. Das Fahrwerk macht einen perfekten Eindruck auf mich. Sie fällt quasi von alleine in Schräglage und meistert jede Kurve präzise. Der Lauf ist absolut stabil. Wie auf Schienen geführt wird mein Grinsen unter dem Helm immer breiter. Die typischen KTM Vibrationen kann ich hier völlig ignorieren. Auf längeren Touren schieben die sich aber bestimmt mehr in den Vordergrund. Die Optik wirkt sehr schmal. Die Leistung sieht man der Duke nicht an. Die Anordnung aller Bauteile ist stimmig und aufgeräumt.

Mittagspause: Pfälzer Hausmannskost ist absolut zu empfehlen.

Nach der Mittagspause geht es mit der BMW weiter.  Auch hier liegen laut Messungen diverser Zeitschriften rund 170 PS am Hinterrad an. Den Ursprung im Supersportlersegment wird die nackte 1000er nicht los. Das Fahrwerk ist perfekt abgestimmt und auch ne ganze Ecke weicher als man es von der 1000er Supersportler kennt. Als Erstes fiel mir der einmalig geniale Sound der Serienauspuffanlage auf. Wow, das hätte ich von BMW so nicht erwartet.  Nicht zu laut aber doch ziemlich offensiv. Die verschiedenen Setup Einstellungen der BMW können während der Fahrt problemlos umgestellt werden. Die Änderungen sind sofort spürbar. Die Elektronik arbeitet tadellos und das Motorrad fährt quasi von alleine. So fühlt es sich aber leider auch an. Diese Perfektion macht das feeling mit ihr etwas charakterlos. Die Optik wirkt sehr aufgeräumt. Hier passt alles gut zusammen.
Für längere Touren ist die BMW bestimmt bestens geeignet. Sind die Kurven nicht zu eng, hat man mit ihr eine Menge Spaß.

Nun machen wir eine Pause für jede Menge Fahraufnahmen in allen möglichen Positionen. Nach dem Moppedfotoshooting geht es dann weiter mit der Ducati Monster.

Ja das ist ein V2 wie er italienischer nicht sein kann. Mit nur rund 130 PS am Hinterrad ist die Monster die “schwächste” Maschine, falls man bei über 100 PS überhaupt von schwach sprechen kann.
Das Fahrwerk macht einen guten Eindruck. Die Sitzposition ist sehr Vorderrad orientiert. Um sie in die Kurven zu bringen, ist aktive Mitarbeit gefordert. Der Serienendtopf macht von allen Dreien die lauteste Musik. Ducati typisch will der V2 auf Drehzahl gehalten werden, macht aber oberhalb  3000 Touren ein sehr breites Grinsen. Die Anordnung der Fussrasten ist etwas gewöhnungsbedürftig. Je nachdem wie man sich auf den Rasten postiert, hat man relativ wenig Platz für die Füsse. Von rechts betrachtet finde ich die Optik gelungen, der Bugspoiler sieht aus, als ob er da gar nicht hingehört.
Von links sehe ich irgendwie nur ne fetter Wasserpumpe mit Schläuchen. Italienisch halt! Ach ja eins noch: Wann kann Ducati mal einen ausreichenden Lenkeinschlag an den Monster Modellen verbauen? Beim rangieren hat die Monster den Wendekreis eines LKW.

Auf die technischen Daten und Ausstattungsmerkmale der 3 Motorräder will ich hier nicht weiter eingehen. Schaut euch hierfür bitte direkt auf den Herstellerseiten um! :)

Mein Fazit zu den 3 Big Bikes:

Die KTM ist die Schönste, die BMW ist perfekt, aber den meisten Spaß hatte ich auf der Monster.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an www.bikerszene.de für die Bereitstellung der Motorräder.

Hier noch ein par Bilder für euch

Honda Pressetag 2014

Die Gashand juckt schon. Morgen ist es soweit: 50 Motorräder und Roller der aktuellen Honda Modellpalette warten darauf von Journalisten und Bloggern durch den wunderschönen Spessart bewegt zu werden.

Unter dem hashtag #HPT14 könnt ihr das bunte Moppedtreiben live auf Twitter mitverfolgen.

Honda Logo
Honda Logo
Motorradfahrer Glücksindex

Motorradfahrer Glücksindikator – #mgi

Kann man beim Motorrad fahren von glücklich sein sprechen?
Was beeinflusst euren #mgi am meisten? Auf einer Skala von 1 – 10 betrachtet, reichen oft schon kleine Anstösse um die Lust am Mopped fahren und das Gefühl dabei extrem zu steigern.

Wenn ich einige Tage nicht mit dem Motorrad gefahren bin (was zum Glück recht selten vorkommt), reicht schon ein Motorrad in der Ferne zu hören um den #mgi auf eine satte 4-5 zu heben.

Neulich beim Trial Kurs, das Grinsen im Gesicht der Teilnehmer nach der Tour durch den Steinbruch, das war eine glatte 10 auf der #mgi Skala

Die schöne Tagestour mit guten Freunden, der kurze Ausritt nach Feierabend auf der Hausstrecke – zack: ne glatte 8-9 auf der #mgi

1h Enduro fahren im Gelände: Peng ne glatte 10 auf der #mgi – Skala

1 Woche mit den Fuffies unterwegs ist eine Dauer 10 mit Sternchen!

Das Gefühl, daß auf dem Motorrad entsteht ist aber recht schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erleben und es zulassen. Es passiert von ganz alleine. – Alle Motorradfahrer werden jetzt zustimmend mit dem Kopf nicken –

Als ich vor 3 Jahren meine Motorradunfall hatte, wurde ich von  vielen Menschen in meinem Umfeld gefragt, ob ich jetzt mit dem Motorradfahren aufhören würde…
Ich verstand die Frage nicht.

Nein! Warum soll ich auf diesen wunderbaren einmaligen Motorradfahrer Glücks Indikator mit einem Wert von 8 – 10 auf der Skala verzichten?

In diesem Sinne: Habt alle eine schöne Fahrt, kommt gut an und habt einen möglichst hohen mgi. :)

Motorradfahrer Glücksindex
Motorradfahrer Glücksindex

Tri Tra Trial!

Blogger auf den Trialspielplatz! Nur noch 1 Woche dann ist es soweit! Gemeinsam mit Marc (@griesgram999), Patrick (@ErnieTroelf), Sabine (@edigixxer) und Boris (@spacemuck) werden wir nächste Woche Donnerstag und Freitag einen Trialtrainer zur Verweiflung bringen. :)

Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie ich Bewegungsklaus mich auf einer Trialmaschine so anstellen werde.

Seit live mit dabei und folgt auf Twitter dem hashtag #trial14

Trial kaputt
Trial
Cafe_Genua

Honda Crosstourer – Fahrtest der etwas längeren Art

Es war im August letzten Jahres, es war eines der heißesten Wochenenden des Jahres, wir hatten 2 Crosstourer (einmal mit DCT Getriebe) und wollten ein seit Jahren im Raum stehendes “Ereignis” zu Ende bringen. Wir,das ist der Kollege Griesgram und ich. “Laß uns Eis essen fahren” – “Gerne” – “Aber nicht irgendeine Eisdiele” – “Mittelmeer sollte es schon sein” – “Das beste Eis gibt es in Italien” – “Laß uns mal googlen” – “Hier: beste Eisdiele Genuas” – “Alles klar, die soll es sein”

2 Mann, 2 Motorräder,  eine Idee – also los.

Samstag 05.00 Uhr Abfahrt. Die Autobahnen in Deutschland sind leer,  wir drehen rechts,  Landschaft und Motorrad wird
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