Motorrad fahren im Winter …

hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Ich liebe es im Winter auf dem Mopped unterwegs zu sein! Wann immer es geht ziehe ich das Mopped der Dose vor.
Mit den richtigen Klamotten in der klaren frischen Winterluft unterwegs zu sein ist einfach herrlich.

Klar, so richtig auf Kurvenhatz geht bei den Temperaturen logischerweise nicht. Die Strassen sind meist nass und schmutzig. Der Grip ist alles andere als gut. Das Moppedfahren wird dann eher ein gemütliches cruisen. Es hat schon fast was meditatives.

Gerade weil ich so gerne im Winter fahre hab ich mir ja auch meine kleine XL250 als Wintermopped zugelegt. Mit groben Stollen gehts auch mal auf Schnee ganz gut. Sie ist sehr leicht und super handlich. Da kann das ganze auch mal rutschen…. ist alles gut zu kontrollieren.

Bei der Bekleidung für die kalte Jahreszeit sind mir die Hände und Füsse am wichtigsten. Wenn ich was nicht leiden kann sind es bereits nach kürzester Zeit kalte Finger oder Füsse zu haben. Das kann ganz schön den Spaß am fahren um diese Jahreszeit verderben.

Bei den Händen hab ich gleich mehrfach vorgesorgt:
1. Die Handschuhe: Hier habe ich mir dieses Jahr bei Tante Louis den Held 2270 gekauft. Fäustlinge oder Schweinepfoten sind bestimmt noch etwas wärmer, aber diese hier finde ich super bequem und flexibel. Kalte Hände hatte ich bisher damit noch nicht.

2. Griffheizung: Ein absolutes “must have” für Winterfahrer. Auf diesen Komfort möchte ich nicht mehr verzichten.

3. Handprotektoren: Am Wintermopped montiert halten diese sehr gut den Wind von den Händen ab. Das macht sich extrem bemerkbar.

4. Lenkerstulpen: Wenn die Temperaturen irgendwo um den Gefrierpunkt oder sogar darunter sind, werden diese am Lenker montiert auch in extremen Wetterlagen für warme und vor allem trockene Hände sorgen.

So richtig warme Motorradstiefel scheint es auf dem Markt irgendwie nicht zu geben. Ich habe mich hier mit Bundeswehrstiefeln ausgerüstet. Deren Komfortbereich soll bis -40 Grad gehen. Sie sind absolut wasserdicht und auch recht bequem. Die Sicherheit eines richtigen Motorradstiefels können sie natürlich nicht leisten.Unten drunter noch warme  Skisocken und alles passt.

Als Jacke dient mir für den Winter meine mittlerweile 5 Jahre alte Büse Jacke. Das Teil besteht aus insgesamt 3 Teilen. Mit der Jacke habe ich bisher noch nie gefroren. Sie ist wasserdicht und wird mir hoffe ich noch viele Winter gute Dienste leisten.

Eine richtige Winterhose für das Mopped habe ich nicht. Irgendwie gibt es da auch nur so unbequeme dicke Dinger…. (Kennt ihr die Techno Hose von Wallace & Gromit?) Sowas zieh ich nicht an. Also hier “normales” Motorrad Beinkleid mit der entsprechenden Unterwäsche:

Seit unserer Roadblog Tour nach Imola 2011 habe ich Unterwäsche von Rukka. Für auch im Sommer gut zu verwenden ist die Outlast Unterwäsche. Clemens von mojomag.de sagte mal, Rukka würde ein geheimes IP Unterwäschenetzwerk betreiben, über das die Unterwäsche ein gültiges Temperaturregulierungsmuster austauscht. Für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kommt dann die Rukka Unterwäsche TOAST Microfleece zum Einsatz. Diese beiden Unterwäschen zusammen genutzt, machen fahren in Leder auch noch bei Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt erträglich. :-)

Fazit: Ich kann jedem nur empfehlen auch im Winter mit dem Motorrad zu fahren. Es lohnt sich! :)

Spass im Schnee
Spass im Schnee

4 Gedanken zu „Motorrad fahren im Winter …“

  1. So seh’ ich das auch! Lieber plünne ich mich für den Weg ins Büro in drei Schichten Klamotten und fahre Motorrad als mich 40 Minuten in Tram und S-Bahn zu zwängen!

  2. Na dann empfehl ich Dir, das Spielchen mal des Winters in Norwegen zu probieren. Reifen mit genug Profil drauf. Spikes rein. Und Du erlebst neue Dimensionen des Fahrspaßes… bin vor zwei Wochen mal wieder heimgekommen mit einem breiten Grinsen im Gesicht… ;)

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