Kategorie-Archiv: Touren

Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag3-

Heute war sowas, was man glaub ich einen perfekten Motorrad Tag nennen kann.

Wir sind angekommen! Auf der Rennstrecke in Imola. Und zwar mit Paddock Pässen. Inklusive Honda hospitality, Boxengasse und Honda Boxenbesuch. Nicht vor der Box, nein drinnen zwischen all den Rennfahrern und Mechanikern, laufenden Motoren, Gridgirls und allem drum und drann. Wir haben uns gefühlt wie die beiden Jungs von Waynesworld auf dem Alice Cooper Konzert : – ).

Nachdem wir den “Renncircus” dann von allen Seiten inspiziert hatten (und das bei über 30 Grad) dachten wir uns, das Meer ist ja gar nicht mehr soweit entfernt. Gesagt getan! Rauf auf die Moppeds und (mit einem Teil der Truppe) Ab in Richtung Meer

Es ging durch schöne italienische Städtchen, es roch nach Wein und Oliven und dann auch bald nach Meer. Wir konnten die Moppeds direkt an einem kleinen Sandstrand parken. Raus aus den Klamotten und ab ins Wasser. Es war einfach wunderbar!

Ich bin den ganzen Tag die neue Crossrunner gefahren. Die macht einfach nur Spaß. Der V4 Motor mit seinen 800 ccm hat Bärenkräfte und wenn oberhalb von 6000 Touren die weiteren Ventile zuschalten gibts noch eins obern drauf.
Liebe Honda Entwickler: Könntet ihr diesen Motor in ein schönes klassisches Naked Bike bauen? Danke schon mal im voraus.
Die Jetski Optik finde ich nämlich sehr “gewöhnungsbedürftig”.

Achja, aufgepasst und zugehört: Es gibt eine neue Fireblade. Bilder und mehr Infos folgen morgen.

Hier ist es schon sehr spät und ich schlaf gleich ein. Aus diesem Grund hänge ich jetzt auch keine Bilder des heutigen Tages hier an. Lockt euch in Twitter ein und sucht nach dem Hashtag #cti11. Dort findet ihre die Bilder von allen Teilnehmern.
Gute Nacht und bis morgen dann.

Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag2-

Liebes Tagebuch, heute morgen durfte ich auf einem bonbonfarbenen Motorrad Platz nehmen und mit diesem „Kindermotorrad“ ausgiebig über 500 km lang spielen. Die Rede ist von einer waschechten nagelneuen Fireblade in einem naja, etwas gewöhnungsbedürftigen Design. Aber ein Hingucker ist sie auf alle Fälle schon. Ich bin nicht gerade groß, trotzdem muss ich mich ziemlich zusammenfallten um auf dem Motorrad Platz zu nehmen. Das Handling ist aber 1A. Wir starteten bei Minus Graden in Livigno. Unser Ziel war die Nolan Group in Bergamon. Die 230 km lange Strecke war schön kurvig und führte uns über den ein oder anderen Pass. Genau die richtige Umgebung für die Fireblade. Das Wetter entwickelte sich Prima, die Sonne scheinte und es wurde schön warm. Ich gewöhnte mich ganz schnell an mein Bonbon. Die Fireblade lässt sich wirklich sehr einfach fahren. Mit unter 200kg ist sie extrem handlich. Das Teil hat Kraft ohne Ende. Aber Vorsicht: Sie verlangt immer mehr und man ist tendenziell eher etwas zu schnell auf ihr unterwegs.

In Bergamo angekommen wurden wir Super nett bei Nolan empfangen. Es gab einen kleinen Imbiss, wir besichtigten den Showroom und: Leute das ist der Hammer. Es gab für uns den neuen Xlite 702 in einem ganz speziellem RoadBlog Design. Alle waren ganz hin und weg über das Riesen Geschenk, welches uns Nolan da machte. Hier nochmal einen Riesen Dank für eure Unterstützung des Road-blog Teams und unserer Aktionen. Der 702 ist der direkte Nachfolger des 701 und kommt eigentlich erst im Herbst diesen Jahres auf den Markt. Wir sind also die ersten, die überhaupt dieses Modell außerhalb des Hauses NOLAN besitzen. Die Werksbesichtigung konnten wir aus zeitlichen Gründen leider nicht durchführen. Die Zeit rannte und wir mussten weiter nach Imola. Aber das versprechen gilt: Die Werksbesichtigung holen wir noch nach. Auf geht’s auf die Autobahn in Richtung Imola. Knappe 300 km Autobahn in Italien mit der Fireblade sind definitiv kein Vergnügen. Man kauert mit extrem angewinkelten Beinen hinter dem kleinen Windschott und sitzt auf dem sehr festen Sitzbrötchen. Aber es ist halt auch ein Supersportler und kein Reisedampfer! In Imola sind wir dann leider auch nicht mehr pünktlich angekommen. Also weiter zum Hotel!

Fazit: Fireblade in den Bergen = Geil, auf der Autobahn = naja. Morgens kippte ein Mopped, weil der Ständer nicht richtig ausgestellt war. Auf der Autobahn mussten wir einem Vierkantholz ausweichen, das wohl von einem LKW geflogen kahm. Ansonsten verliefen die knapp 550 km Strecke reibungslos. Morgen dürfen wir dann endlich Rennluft schnuppern und auch an einer Produktpremiere teilnehmen. Stay tuned!

Countdown to Imola “Mein Reisetagebuch” -Tag1-

Was hier heut so alles los war…..

Abfahrt zuhause geplant für 7.00 Uhr. 1000000 Sachen irgendwie doch noch vorher einpacken, rasieren, Kamera, wo ist nochmal was hast du nicht gesehen.

Abfahrt 7:20 Uhr. Ankunft bei Honda in OF um 7.42 Uhr. Alle da, alle irgendwie am packen. Aufkleber an die Moppeds kleben, Hashtags an die Helme nochmal hier schauen, nochmal da drehen…. Die Ortlieb Taschen an den Moppeds festmachen. Die Teile sind übrigens geil, doch dazu später mehr. Der griesgram999 ist ganz happy mit seiner neuen Haarpracht, aber schaut euch die Bilder an und urteilt selbst. Abfahrt bei Honda in Offenbach geplant 08.00 Uhr ausgeführt: 09.00 Uhr. Erstmal Autobahn bis nach Glemseck, bei Stuttgart. Von dort ging es dann die A81 Richtung Süden. Diese haben wir dann irgendwo in der Höhe von Singen verlassen als dann plötzlich:

Peng! Der Herr @pistonpin mit seiner VFR einen klassischen highsider hingelegt hat. Ich sah im Rückspeigel plötzlich nur eine rote VFR quer zur Fahrbahn sich verdrehen und mit lautem Knall niederschlagen. Ein entgegenkommender LKW legte mit quitschenden Reifen eine Vollbremsung hin . Ach du scheisse war mein 1. Gedanke. Gleich gedreht und zurück gefahren. Alexander stand zum Glück schon wieder neben seinem Mopped. Außer daß er sich seinen Hosenknopf und den linken Schuh ruiniert hat, sah er noch komplett aus. „Mir ist nichts passiert, ich bin nur aufs Gesicht gefallen“ hätte ich jetzt von ihm erwartet. Die VFR war nicht ganz so unbeschadet davon gekommen. Verkleidung, Lenker, Koffer, Motorgehäuse sieht alles ziemlich ramponiert und zerdeppert aus.

Also wir alle auf den nächsten Parkplatz und den ADAC angerufen. Während wir auf den Besenwagen gewartet haben, hat @olifra73 schon ein Ersatzmopped für den Alexander bei einem nahegelegenem Honda Händler organisiert. Mopped abgeschleppt, Ersatzmopped abgeholt, ne Kleinigkeit gegessen und mit ca. 3h Verspätung weitergefahren.

Fähre über den Bodensee von Konstanz nach Meerseburg geplant 13 .00 Uhr. Ausgeführt um 17:15 Uhr. Dann Österreich, Liechtenstein und die Schweiz. Mittlerweile ist es dunkel und nur noch 7 Grad. Die Rukka Unterwäsche darf jetzt gleich zeigen, was sie so drauf hat. Ankunft in Livigno Italien bei mittlerweile nur noch 4 Grad um 22.30 Uhr 13 Stunden unterwegs und rund 670 km zurück gelegt. Erstaunlich wie entspannt man auf der CB1300 reisen kann. Jetzt gibt’s erst mal ne Pizza und 1-2 Bier und dann ab in Bett.

War anstrengend, aber ich freu mich riesig auf morgen. Übrigens: morgen bin ich dann auf der Fireblade unterwegs ….

Stay tuned.

Noch 1 Woche bis Imola!

In exakt 1 Woche starte ich zusammen mit Honda Deutschland und 9 anderen Bloggern in Richtung Italien. In 5 Tagen werden wir auf den verschiedensten Motorrädern 2500km zurück legen und uns gemeinsam mit Honda den Superbike Weltmeisterschaftslauf in Imola anschauen. Wir sind Gäste bei der Honda Racing Crew und werden hoffentlich ganz viel “Rennluft” schnuppern können. Ich bin total happy bei diesem Event dabei zu sein. Bleibt virtuell am Ball und schaut immer wieder auf meinem Blogg vorbei. Ich werde versuchen regelmäßig über die Aktion zu berichten.

Auf twitter könnt ihr die Fahrt unter dem Hashtag #cti11 mitverfolgen.

stay tuned :-)

Alpen 50 Mopedkauf 2. Akt

Ok, also so einen Reinfall wie bei der 1. DT50 wollte ich eigentlich nicht mehr! Also viel Geld in die Hand nehmen für eine RICHTIG gemachte kleine Yamaha? Nö! Suchen nach etwas was irgendwie noch läuft? Nö! Also was tun so ca. 2 Monate bevor es losgehen soll? Aber da stand ja noch dieser Haufen Elend aus der konvoluten Sammlung die ich da ersteigert habe………

ST50 Reste!
ST50 Reste!

Jede Menge Kartons mit Einzelteilen waren auch noch vorhanden, 2 Motoren (OK, teilzerlegt) und 8 Wochen Zeit bis zur Alpen 50. Alles mal gecheckt und eine Liste der Teile gemacht die neu müssen, bzw. in der Sammlung fehlen. Sieht überschaubar aus. Schon mal in der Bucht die fehlenden Teile gesucht und ran ans zerlegen…
Alle Teile gründlich vom Dreck befreit, entrostet und schön mit Hammerschlag neu versiegelt.
In einem alten Prospekt aus den 80ern fand ich dann auch noch die Übersicht der Original Yamaha Dekore.
Dekore geplottert, im Baumarkt einen Karton mit Schleifpapier, Grundierung, Farbe und Klarlack geholt und ran an den Lackset. Die beiden Motoren waren dann doch nicht mehr so der Bringer (Ringbruch, Gehäuseriss) also doch noch einen weiteren in der Bucht ersteigert. Einige Tage (OK, Wochen)  und Nächte schraubend in der Garage später konnte man dann das Ergebnis so langsam erkennen und ich muss sagen ich bin mit meiner Arbeit eigentlich ganz zufrieden! :-)

Das Endergebnis
Das Endergebnis

Auf dem Foto hat die kleine DT50 grad neue Schuhe erhalten. Wir haben zusammen jetzt einiges an Testfahrten durchgeführt (so alles in allem rund 250 km). Morgen bekommt sie noch frisches Öl. Wie sie sich schlägt zeigt sich dann Übermorgen wenn es los geht mit unserer Alpen50 Tour. Ich bin guter Dinge und freu mich jetzt einfach auf die Fahrt und ein paar schöne Tage mit netten Leuten …..

Alpen 50 – Mopedkauf – 1. Akt

Mit dem Moped in die Alpen, da ist das erste was man braucht…na? Klar, ein Moped. Ok, was soll es werden? Was ist bezahlbar, robust und auch gut genug für eine 1000km Alpentour. Mein 1. Moped war ne Zündapp. Solche Teile sind mittlerweile allerdings recht selten und leider auch teuer. Nach einigem hin und her fiel die Wahl auf eine Yamaha DT 50. Enduro, Schaltgetriebe und robust. Die 1. Modelle aus den 80ern finde ich sehr hübsch. Also auf ging die Suche. Im E-Bay wurde ich auch relativ schnell fündig. Restauriert, neu aufgebaut, Motor überholt, lediglich der Zündfunke fehlte! Das hätte mich dann eigentlich schon stutzig machen sollen, aber man ist ja Optimist. Der Standort des Moppeds war auch nicht zu weit, also mal das Ganze beobachten. Und: 3,2,1 Meins. Für 350€ wechselte die “restaurierte” DT50 den Besitzer. Einige Tage später mit dem Hänger geholt ging es auch gleich an die Arbeit. Wenn ich da schon hätte ahnen können was auf mich zu kommt…

Was hier als restauriert bezeichnet wurde war nichts anderes als ein lustlos zusammengedengeltes Etwas. Äußerlich recht hübsch, die Jungs hatten es zwar geputzt, halbwegs (mehr schlecht als recht) lackiert und irgendwie wieder zusammen gebaut. Irgendwie trifft als Bezeichnung auch haargenau zu!Hier mal ein kleiner Auszug aus der “Mängelliste”:

• Gabel falsch herum eingebaut!
• Alle Schrauben nur mit der Hand angezogen
• Die Teile der Zündung waren alle falsch angeschlossen. Spule, Unterbrecher und Kondensator waren parallel verlötet, die   Lötstellen waren krottenschlecht
• Der Kabelbaum war zum Teil abgezwickt und dann einfach mit Gaffe zugewickelt worden
• Die Leuchtmittel fehlten
• Die Ansaugmembrane war um 180 Grad verdreht eingebaut
• Der Ansaugstutzen ebenfalls
• Die Schwimmernadel war falsch herum eingebaut
• Der neu überholte Motor vermisste einiges an Dichtungen
• Aus diesem Grund war auch kein Öl im Motor
• Die Ölpumpe für die Getrenntschmierung war nicht angeschlossen
• Die Tachowelle war falsch eingebaut
• Die Gabelsimmerringe (beide neu) sind nicht richtig dicht
• Die Kupplung trennte nicht
• Der neu überholte Motor hat in der Kurbelwelle soviel Spiel, das der Unterbrecherkontakt betätigt wird.

Würden die #Alpen50 nicht anstehen und ich das Teil jetzt wirkich dringend brauchen, hätten die Jungs von meinem Anwalt zu hören bekommen. Solltet ihr das hier lesen: Bitte! restauriert nie (!!!!!) mehr ein Moped oder gar ein Motorrad. So wie ihr das macht ist das eventuell auch gefährlich.

Um das ganze wieder auf die Reihe zu bringen habe ich kurze Zeit später noch eine komplette Teilesammlung – konvolut – im eBay ersteigert. Mit den ganzen Teilen konnten wir dann weitestgehend alles richten.

Nach vielen Stunden Arbeit, das alles wieder auf die Reihe zubringen, werden wir jetzt wohl auch noch den Motor aufmachen müssen um das Spiel in der Kurbelwelle zu beseitigen. Ich bin schon gespannt, was uns dann noch alles erwartet. Immerhin sind ja noch 2 Wochen Zeit bis zur Abfahrt in die Alpen! #schwitz

Alpen50 – nochmal 16 – die entschleunigte Tour

Es war irgendwann Anfang 2011 als dieses Fieber hier Einzug hielt! @ErnieTroelf und der @spacemuck von der HWP Ranch riefen zu einer entschleunigten Tour mit 50ccm Moppeds auf.

“Ja klar, macht ihr mal, ich fahr leiber richtiges Mopped” war mein 1. Gedanke zu der ganzen Sache. @Moppethexe war sofort infiziert: “Oh ja, da fahrn wir mit” und “ist doch ne geile Idee” waren ihre Kommentare zu dem Thema. Je länger ich drüber nachdachte, desto mehr Spaß fand ich an der ganzen Sache. Spontan erinnerte ich mich an meine alte Zündapp, ne CS50 die ich irgend einem Nachbarn für 50 DM abkaufte. Das Ding war mehr kaputt und ich habe sie öfters mal nach Hause schieben müssen. Hat aber trotzdem immer irgendwie Laune gemacht mit dem Teil um die Häuser zu ziehen. Also, gesagt getan: wir sind dabei. Ab sofort began die Suche nach 2 geeigneten 50ccm Moppeds. Die Abende waren fortan geprägt von stöbern auf ebay und mobile.de nach in Frage kommenden Kandidaten. Das war alles gar nicht so einfach. Die Fuffies sind ganz schön happig im Preis. Meine alte Zündapp werde ich heute bestimmt nirgends für 50 DM finden.

…. Fortsetzung folgt!

Road-Blog Tour 2010 #rb10

Ich kann nicht glauben, daß unsere Tour jetzt schon wieder 5 Wochen zurück liegt! Immer wenn ich an die Fahrt denke, oder eines der Videos über unsere Tour sehe, bekomme ich Lust sofort wieder aufs Motorrad zu steigen und was Neues anzugehen.

Aber nun zur #rb10:
Da ich mit @Moppedhexe und @AaronLang schon einige Tage vor dem Tourstart die Motorräder mit unseren rb10- Aufklebern verzierte, konnte ich meine “Automatik” (Ja, Aaron, es ist ne Automatik) VFR schon etwas früher in Empfang nehmen. Dumm nur, dass das Wetter an diesen Tagen nicht mitspielte und ich keine Gelegenheit hatte das Mopped einmal probehalber den Schottenring entlang zu prügeln :-( .

Zum Motorrad:
Die VFR ist ein gutherziges Goldstück! Lediglich das Tiptronic- Getriebe ist etwas gewöhnungsbedürftig. Durch die Schaltknöpfe auf der linken Lenkerseite liegen Blinker und Hupe etwas versetzt, was dazu führte, dass öfters mal gehupt wurde…
Die beiden Automatik Modi der VFR (Normal und Sport) sind gut abgestimmt und passen sich über diverse Programme auch dem Fahrer an (beängstigend oder?). Der manuelle Modus macht richtig Laune und man vergisst schnell seinen linken Fuß….
Das Handling ist prima. Das Gewicht von immerhin 270kg merkt man ihr absolut nicht an.

Aber das absolut Beste ist die lastwechselfreie Beschleunigung vom Start bis zur Maximalgeschwindigkeit. Ein Hoch auf das Doppelkupplungsgetriebe!

Unser Team:
8 Spacken unterwegs, so könnt ihr es im Road-Blog lesen.

Was Spacken sind dürft ihr auf der offiziellen Roadblog- Side nachlesen.

Aber egal wie das Team genannt wird, es hat absolut gepasst. 8 Fahrer, die sich vorher nicht persönlich kannten und auch noch nie zusammen gefahren sind trafen aufeinander. Gelegenheitsfahrer, “Fahranfänger”, Fahrer mit Rennstreckenerfahrung und alte Hasen bunt zusammen gewürfelt. Diese Mischung war aber trotzdem, oder vielleicht genau deshalb total stimmig. Wenn wir gerade mal nicht getwittert haben hatten wir ´ne Menge Spass zusammen…. An alle Roadblogger: Ich würde mit jedem von euch sofort wieder losfahren!

Die Route:
Anfänglich ging es ja um den “Sattlesore” den Sattelschmerz der IBA Germany. Hier musst du 1000 Meilen (also rund 1610km) in 24h zurück legen und das entsprechend dokumentieren. Als die IBA Germany von unserem Vorhaben erfuhr, verweigerte sie uns schon im Vorfeld die Genehmigung unserer Fahrt. Medienwirksame Fahrten in großen Gruppen sind nicht gewünscht. “Warum das denn?” war mein 1. Gedanke hierzu. OK, der IBA war es zu gefährlich, kann ich im 2. und 3. Gedanken sogar verstehen. Also lassen wir das! Aber was machen wir stattdessen? Der Termin für die Tour stand ja nun schon. ALso musste kurzfristig eine neue Idee her und so kam der Gedanke auf, andere Web 2.0 Moppedfahrer (Blogger und Twitterer) zu besuchen und so eine Runde durch Deutschland auf den VFR’s zu drehen. Am Ende standen 6 Ziele und rund 1700 km in 36 Stunden auf der Uhr. In einem bin ich mir aber sicher: den “Sattlesore” werde ich auf jeden Fall nachholen. Irgendwann an einem schönen Wochenende, ganz für mich alleine werde ich den Turn auf meiner “Dicken” fahren.

Die Ziele:
Los ging es morgens um 07.00 Uhr bei Honda in Offenbach (Eigentlicher Start war um 6.00 Uhr geplant). Der 1. Stopp war das internationale Diesel Motorradtreffen in Hamm (es ist schon merkwürdig, den Geruch von Heizoel auf einem Motorradtreffen in der Nase zu haben). Marc (@Motorradblogger) präsentierte uns seine Diesel Enfield und ich weiß jetzt auch, warum er öfter irgendwelche Teile verliert… Nach einem herzhaften Bikerfrühstück und jeder Menge netten Gesprächen ging es weiter nach Hamburg. Dort angekommen trafen wir auf @ErnieTroelf und seine Bonanza Boys, die mit ihren Bikes ein Wochenende in Hamburg verbrachten. Hier durfte Aaron seine Fähigkeiten im “Dosen rocken” testen und schaffte sagenhafte 15 Runden gegen @spacemuk. Gratulation!

Erholt starteten wir nach dieser längeren Pause zu den dirtgirls. Wir besuchten Tina Meier (@TinaDakar) auf ihrer Trainingsstrecke beim Enduro Training für Einsteigerinnen und Einsteiger.
Tina verwöhnte uns mit Kaffee und Keksen. Nach dieser doch recht kraftvollen Stärkung (Tina, jetzt weiß ich wie du 17 Stunden auf dem Mopped durchhältst…es könnte am Kaffee liegen) hätte ich wahrscheinlich noch 592 h am Stück Motorrad fahren können :-). Danach ging es ab nach Berlin. Immer noch hellwach von Tinas Kaffee (zumindest gilt das für mich) trafen wir um ca. 21.00 Uhr in Berlin an der Spinner Brücke ein. Dort erwarteten uns bereits Fred und Simone (@HausSimone und @Tourenfahrer). Nach einem Abendessen ging es ins Haus Simone zur Übernachtung. Die beiden haben uns einen super schönen Abend organisiert. @ Alle Biker da draußen, wenn ihr in Berlin einen schönen Platz zum übernachten sucht, geht ins Haus Simone. Am nächsten Morgen, gestärkt von einem super leckeren Frühstück gings unter Freds Führung zum Brandenburger Tor. Von dort fuhren wir weiter in den tiefen Osten zum Lausitzring. Leider waren wir für eine Runde auf dem Ring zu spät. Also Pause inkl. Helmpflege von Nolan. Dann wieder rauf aufs Mopped und ab Richtung Würzburg. Bike und Business empfing uns am Main mit Kaffee, Kuchen und Butterbrezeln. Nach vielen netten Gesprächen konnten wir dann sogar ein paar Kurven mit der VFR erleben. Die Strecken um Lohr sind immer wieder ein Erlebnis. Ca. 19.00 Uhr waren wir dann letztendlich wieder in Offenbach an. Moppeds glücklich abgestellt, nach Hause, duschen und umziehen und zum abschließenden Abendessen auf nach Frankfurt. Langsam lässt auch die Wirkung von Tinas Kaffee nach und ich werde total müde.

Fazit:
Ein wunderschönes Wochenende mit super netten Menschen auf einem hervorragenden Mopped. Ich würde es jederzeit wieder machen! Aaron, sucht ihr noch Testfahrer? :-)

Die Videos von diesem einzigartigen Wochenende findet ihr auf der Road-Blog Seite.

Einen kompletten Film gibt´s auf der Seite von @vjstephan auf mopeten.tv

Ich bin gespannt welche Ideen für den #rb11 im nächsten Jahr aufkommen. Eins ist aber jetzt schon sicher, ich bin auf jeden Fall wieder dabei.


Der “sattle sore” ist tot, es lebe der “sattle sore”

… Die Jungs von der iba waren ja nicht grad begeistert, das eine ganze Horde Biker mit ein wenig Medienrummel den sattle sore fahren! Die Idee, mit den VFR’s ne Menge Spass an dem geplanten Termin zu haben war aber trotzdem da. Also musste ein Ersatz gefunden werden. Peng! Der “Road-Blog” war geboren… Ein Wochenende lang eine Rundreise durch Deutschland. Andere Web 2.0 Biker besuchen, Spass haben und viele km runterspulen. Nächste Woche geht’s dann auch schon los. Folgt uns live auf unserer gemeinsamen Internet Präsenz: www.road-blog.de